Der Begriff Außenbeleuchtung bezieht sich auf die Außenbeleuchtungssysteme mit Ausnahme der Straßenbeleuchtung, die hauptsächlich dazu dienen, die visuellen Anforderungen des Nachtbetriebs zu erfüllen und auch dekorative Funktionen zu erfüllen, und die Szenarien wie Industrieverkehr, Sportstätten und architektonische Landschaften abdecken. Gemäß dem “Standard for Architectural Lighting Design” GB/T 50034-2024 umfasst der Anwendungsbereich Plätze, Veranstaltungsorte und Nebenbereiche von Gebäuden und muss in Kombination mit Sicherheits- und ästhetischen Anforderungen geplant werden. In Industrieanlagen liegt der Schwerpunkt auf der Steuerung der Beleuchtungsstärke der Arbeitsfläche, während in Sportstätten die Anordnung der Lichtquellen je nach den Merkmalen der sportlichen Aktivitäten differenziert wird. So werden beispielsweise auf Tennisplätzen hohe Halogen-Metalldampflampen verwendet, um das Flimmern zu reduzieren, und bei der architektonischen Landschaftsbeleuchtung werden dekorative Effekte durch Flutlicht, Wandfluter usw. erzielt.
Die Konstruktionsspezifikation erfordert die Verwendung eines TN-S-Stromversorgungssystems, die Kontrolle der Spannungsabweichung und des Erdungswiderstands sowie die Optimierung der Beleuchtungsstärkeverteilung durch Berechnung des Lichtstroms und punktuelle Anpassung. Die Auswahl von Beleuchtungskörpern sollte dem Schutzniveau und den optischen Standards entsprechen. So werden beispielsweise LED-Unterwasserleuchten für die Beleuchtung von Springbrunnen verwendet, und die Höhe von Rasenleuchten ist auf 0,6 bis 1 Meter begrenzt. Die internationale Norm ISO/CIE 8995-3:2018 legt die Sicherheitsparameter für die Beleuchtung von Außenanlagen wie Häfen und Industriegebieten fest und betont das Gleichgewicht zwischen Sichtbarkeit und Komfort. Im Hinblick auf die Energieeinsparung sollte der Einsatz von fotoelektrischer Steuerung und Solarenergie-Technologien Priorität haben, und die Lichtverschmutzung sollte durch Optimierung der Lichtverteilung reduziert werden.
Die Außenbeleuchtung lässt sich grob in drei Kategorien einteilen.
Die Beleuchtung von Industrie- und Verkehrsanlagen umfasst die Beleuchtung von Docks, Bahnhöfen, Güterbahnhöfen, Be- und Entladestationen, Flughäfen, Lagerhallen, Baustellen usw., um sicheres und effektives Arbeiten bei Nacht zu gewährleisten.
Industrie- und Verkehrsstandorte, die die Installation von Beleuchtungsanlagen erfordern, lassen sich in Bezug auf die Lichtverteilung in zwei Typen einteilen:
Ein Typ ist der Veranstaltungsort, der eine gute horizontale (flächige) Beleuchtungsstärke erfordert. Hauptsächlich werden Kronleuchter mit besseren Beleuchtungsfunktionen installiert. Das Installationsprinzip der Beleuchtungseinrichtung an einem Veranstaltungsort mit guter horizontaler (flächiger) Beleuchtungsstärke ist erforderlich.
Ein weiterer Typ ist der Standort, der eine relativ hohe vertikale (flächige) Beleuchtungsstärke erfordert. Flutlichtstrahler (siehe Beleuchtungskörper) können an Masten mit großem Abstand oder an hohen Türmen installiert werden. Das Installationsprinzip erfordert das Installationsprinzip der Baustellenbeleuchtungseinrichtung für vertikale (flächige) Beleuchtungsstärke.
Die Beleuchtung von Sportplätzen bezieht sich hauptsächlich auf die Beleuchtung verschiedener Sportplätze wie Fußballplätze, Tennisplätze, Schießstände, Golfplätze usw. Bei der Auswahl der Beleuchtungsanlagen sollte eine spezifische Analyse der visuellen Anforderungen für verschiedene Bewegungen durchgeführt werden. Auf einem Schießstand beispielsweise ist die Anforderung an die Beleuchtungsstärke für die Schießscheibe sehr hoch. Gleichzeitig sollte aus Sicherheitsgründen eine weiche Allgemeinbeleuchtung zwischen dem Startplatz und dem Ziel vorhanden sein. Auf großen Sportplätzen ist der Abstand zwischen den Zuschauern und den Sportlern relativ groß, so dass eine höhere Beleuchtungsstärke erforderlich ist. Auf dem Tennisplatz gibt es zwar nicht viele Zuschauer, aber wegen der hohen Bewegungsgeschwindigkeit der Tennisbälle während des Spiels ist auch hier eine hohe Beleuchtungsstärke erforderlich. Außerdem darf die ausgewählte Beleuchtungsanlage keinen störenden Stroboskopeffekt erzeugen. In Stadien, die von Tribünen umgeben sind, werden die Beleuchtungsanlagen in der Regel auf vier hohen Türmen installiert. Diese Methode kann Blendeffekte vermeiden, ist aber relativ kostspielig. In kleineren Stadien werden in der Regel kostengünstigere Seitenbeleuchtungen eingesetzt, und acht Leuchttürme mit einer Höhe von jeweils 12 bis 20 Metern können an beiden Seiten des Spielfelds installiert werden. Als Beleuchtungsquellen für Sportstätten werden Halogenmetalldampflampen empfohlen.
Die Außenbeleuchtung anderer Gebäude umfasst Tankstellen, Verkaufsflächen, Werbetafeln, die Beleuchtung von Bürogebäuden und die Außenbeleuchtung von Fabrikgebäuden (siehe Nachtbeleuchtung von Gebäuden).
Das Außenbeleuchtungssystem eignet sich für die Außenbeleuchtung von Städten, Universitäten, Wohngebieten und großen Produktions- und Wohngebieten in Fabriken und Bergwerken.
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