Explosionssichere technische Spezifikationen für erhöhte Sicherheit Tubular Double-Pin Explosionsgeschützt Leuchtstoffröhren

Rohrförmige explosionsgeschützte Doppelstift-Leuchtstofflampen mit erhöhter Sicherheit werden häufig in entflammbaren und explosiven Umgebungen wie in der Erdöl- und Chemieindustrie eingesetzt. Ihr Aufbau umfasst in der Regel ein Gehäuse, eine Schutzabdeckung, eine Lampenfassung, ein Vorschaltgerät, eine Leuchtstoffröhre, einen Trennschalter und andere Komponenten. In explosionsgefährdeten Bereichen sind Leuchtstofflampen mit einer Geräteschutzklasse (EPL) von “Gb” am weitesten verbreitet.
Zu den wichtigsten Sicherheitsanforderungen für diese explosionsgeschützten Leuchtstofflampen gehören:
- Thermische Stabilität nicht-metallischer Werkstoffe
Die thermische Langzeitstabilität von nichtmetallischen Gehäusen und isolierenden Bauteilen muss die maximale Betriebstemperatur um mindestens 20 K übersteigen, wobei eine Mindestanforderung von 80 °C gilt. - Abstand zwischen Rohr und Schutzabdeckung
Der Abstand zwischen der Leuchtstoffröhre und der Schutzabdeckung darf nicht weniger als 5 mm betragen. Bei koaxialen röhrenförmigen transparenten Abdeckungen muss der innere Abstand zur Röhre mindestens 2 mm betragen. - Elektrische Luft- und Kriechstrecken
Die elektrischen Luft- und Kriechstrecken müssen den Abschnitten 4.3/4.4 der GB/T 3836.3-2021 entsprechen. - Parallelschaltung von Lampenstiften
Bei Anschluss an die Lampenfassung oder direkter Verdrahtung in der Leuchte müssen die beiden Stifte des Lampenkopfes parallel geschaltet werden. Aus Gründen der Redundanz muss jeder Stift eine Strombelastbarkeit aufweisen, die dem Nennstrom der Lampe entspricht. - Unabhängige elektrische Verbindungen
Das elektrische Verbindungssystem für jeden Stift muss unabhängig von anderen Stiften funktionieren. - Prävention von Stiftverformungen
Die Bolzenhalterungen müssen die Verformung minimieren, wenn seitlicher Kontaktdruck auf die Bolzen ausgeübt wird. - Zuverlässige Verbindungen unter rauen Bedingungen
Die elektrischen Verbindungen der einzelnen Stifte zwischen Röhre und Lampenfassung müssen auch unter korrosiven und vibrierenden Bedingungen zuverlässig bleiben. - Grenzwert der Umgebungstemperatur für elektronische Vorschaltgeräte
Bei röhrenförmigen Zweistift-Leuchtstofflampen mit elektronischen Vorschaltgeräten darf die maximale Umgebungstemperatur 60°C nicht überschreiten. - Temperatur-Klassifizierung
Lampen mit elektronischen Vorschaltgeräten müssen eine maximale Temperaturklasse von T4 einhalten.
Dieser technische Entwurf gewährleistet die Einhaltung von Sicherheitsstandards für risikoreiche Umgebungen bei gleichzeitiger Optimierung von Leistung und Haltbarkeit.






